Im Dortmunder Südbad ging die TPSK Damenmannschaft nur zu zehnt an den Start, wobei die angeschlagene Corinna Mülot das Spiel als Reserve für den Notfall auf der Bank verbrachte. SV Westfalen Dortmund erschien dagegen zahlreich im heimischen Bad und – wie sich schnell herausstellen sollte – genoss als Neuling in der 2. Bundesliga West in vollen Zügen den Welpenschutz.
Die Partie begann zunächst auf Augenhöhe und erst zum Ende des 1. Viertels gelang es den Kölnerinnen davonzuziehen – 2:5. Im 2. Viertel wurde nun zweifellos klar, dass die Domstadt-Sieben hier keinerlei Geschenke zu erwarten hatte. Die Gastgeberinnen wussten außerdem ausgesprochen körperbetont zu spielen. Dennoch gelang es Anke Goldbaum und Lea Klinkhammer, die Führung auf 2:8 zur großen Pause zu vergrößern; die Gastgeberinnen gingen hier leer aus.
Nach der kurzen anfänglichen Verwirrung durch die nicht immer strukturierte Spielweise der Dortmunder ließen die Schützlinge von Sonja van de Logt die Ruhe einkehren und spielten die Zeit runter. Das Spiel war vielfach von merkwürdigen Schiedsrichterentscheidungen geprägt, deren Höhepunkt die dritte Hinausstellung der Kapitänin der Kölner Damen, Svenja „Foxy“ Fuchs, wurde. Trotz des überaus gelungenen Endviertels gelang es den heimstarken Westfalen-Spielerinnen nicht, das Blatt zu wenden – Endstand 7:12. Köln ist eine Runde weiter und steht im Pokal-Halbfinale.
24.02.2019: SV Westfalen Dortmund - TPSK Köln: 7:12 (2:5; 0:3; 2:3; 3:1)
Kader: Carola Hartwig-Kijlstra, Daniela Pagel (4), Corinna Mülot, Svenja Fuchs (4), Judith Mattes, Anke Goldbaum (3), Heike Jeß, Lea Klinkhammer (1), Olga Siegmund, Ulrike Dahmann
Der komplette Spielplan und die Ergebnisliste der 2. Bundesliga West Damen ist veröffentlicht unter
https://www.swimpool.de/wasserball/aktuelle-saison/auswahl-der-ligen-und-pokalrunden.html